Der Römische
Garten in Hamburg Blankenese
Von Maria
Walkowiak
Deutsch-Italienische Gesellschaft Hamburg
Die Familie Warburg kam gegen Mitte des 16.
Jahrhunderts aus der Hansestadt Warburg, die im Südosten Nordrhein-Westfalens, an der
Grenze zu Hessen, liegt, nach Hamburg und gründete das private Bankhaus Warburg (heute M.
M. Warburg & Co.).
In der Blütezeit der Familie von 1900 bis
1936 wurde der Römische Garten, der sich in Blankenese am Südhang des Kösterberges
befindet, von Moritz Warburg erworben und erweitert.
Er ließ neben dem Neubau einer
repräsentativen Villa auch eine weitgehende Neugestaltung der gesamten Parkanlage
durchführen. Diese, seit dem 18. Jahrhundert als malerisch empfundenen elbabwärts
liegenden Fischer und Bauerndörfer, wurden mehr und mehr von der städtischen
Oberschicht überformt.
| Der Bereich des
heutigen Römischen Gartens erfuhr seine entscheidende Prägung jedoch nach 1913 unter
Moritz' Sohn Max Warburg bzw. dessen Frau Alice, die schließlich die Römische Terrasse,
den Rosengarten und als dritte neue Ebene das Freilufttheater anlegen ließen. |
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Für die Familie Warburg wurde der Römische
Garten ein wichtiges Refugium des Familienlebens. Die Idee für den Grundcharakter des
Gartens mag aus der klimatisch begünstigten Südlage und den vorgefundenen Terrassen
entstanden sein.
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