Der Römische
Garten in Hamburg Blankenese Teil 2
Für die Familie Warburg wurde der Römische
Garten ein wichtiges Refugium des Familienlebens. Die Idee für den Grundcharakter des
Gartens mag aus der klimatisch begünstigten Südlage und den vorgefundenen Terrassen
entstanden sein.
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Ihre wesentliche
Ausprägung erfuhr die Anlage jedoch durch bewusste Nachbildungen italienischer
Gartenmotive des Barock und, nach Auskunft des verstorbenen Herrn Eric Warburg, einzelner
Ausstattungselemente des Rokoko aus dem Hofgarten der Würzburger Residenz und
Veitshöchheim. |
Innerhalb der überwiegend nach dem Vorbild
englischer Landschaftsparks mit den zugehörigen Landhäusern um 1800 entstandenen
Gärten der Elbvororte nimmt dieser Park eine Sonderstellung ein.
Die zentrale Rasenfläche mit 2500 qm bildet
die »Römische Terrasse« parallel zur Elbe. In der Mittelachse befindet sich ein 50 qm
großes Seerosenbecken, auf der Südseite das Relikt einer ehemals charakteristischen
Thuja-Heckenpflanzung.
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