Der Römische Garten in Hamburg Blankenese Teil 2

Für die Familie Warburg wurde der Römische Garten ein wichtiges Refugium des Familienlebens. Die Idee für den Grundcharakter des Gartens mag aus der klimatisch begünstigten Südlage und den vorgefundenen Terrassen entstanden sein.

Roemischer Garten 16.jpg (1598790 Byte) Ihre wesentliche Ausprägung erfuhr die Anlage jedoch durch bewusste Nachbildungen italienischer Gartenmotive des Barock und, nach Auskunft des verstorbenen Herrn Eric Warburg, einzelner Ausstattungselemente des Rokoko aus dem Hofgarten der Würzburger Residenz und Veitshöchheim.

Innerhalb der überwiegend nach dem Vorbild englischer Landschafts­parks mit den zugehörigen Landhäusern um 1800 entstandenen Gärten der Elbvororte nimmt dieser Park eine Sonderstellung ein.

Die zentrale Rasenfläche mit 2500 qm bildet die »Römische Terrasse« parallel zur Elbe. In der Mittelachse befindet sich ein 50 qm großes Seerosenbecken, auf der Südseite das Relikt einer ehemals charakteristischen Thuja-Heckenpflanzung.

Roemischer Garten Archiv Hochrad Zustand der Hecke bis 1938 19.jpg (1038805 Byte) RG Frühling 3.jpg (321323 Byte)


 

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