Der Römische
Garten in Hamburg Blankenese Teil 4
Nicht lange nach der nationalsozialistischen
Machtübernahme verließ die Familie Warburg Deutschland und ließ die
Kösterbergbesitzungen unter der Verwaltung der Allgemeinen Verwaltungsgesellschaft mbH
zurück. Die Parkanlage befindet sich seit 1951 durch Schenkung der Familie Warburg im
Besitz der Freien und Hansestadt Hamburg.
| Vor der Übergabe an
die Stadt und Öffnung für die öffentliche Nutzung wurde die Ausstattung der gesamten
Anlage weitestgehend reduziert. Bänke, Skulpturen und anderes wurden möglicherweise in
den privat verbleibenden Park der Familie Warburg umgesetzt, was von der Familie Warburg
jedoch vehement bestritten wird. |
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Die nach geometrischen Formen in Schmuckbeete
untergliederte »Parterre«-Anlage im Rosengarten wurde aufgegeben, und an ihre Stelle
trat die Anlage einer weniger pflegeintensiven Rasenfläche. Im Randbereich gab es einige
neu angelegte Rosenbeete.
Eine Zufahrt für unsere Stadt auf das Grundstück wurde durch Einverständnis des
Nachbarn garantiert. Mit dem Schenkungsvertrag übernahm die Stadt die
Verpflichtung, »... das Grundstück gärtnerisch ordnungsmäßig herrichten (zu) lassen
und laufend (zu) unterhalten. Hierzu gehört auch die sorgsame Pflege und Erhaltung der
vorhandenen Hecken und, soweit nötig, deren Erneuerung.«
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