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Wir über uns

Kurze Geschichte der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Hamburg

Bereits vor und während des Krieges gab es Deutsch-Italienische Gesellschaften (DIG) in Deutschland und seit 1941 eine Monatszeitschrift die dann aber infolge des Krieges im Oktober 1944 eingestellt werden musste. Ab Herbst 1943 betreute die DIG Hamburg auch italienische Kriegsgefangene in hiesigen Gefangenenlagern. Nach dem Krieg gründete Dr. Wilhelm Lude im Jahre 1948 in Hamburg wieder eine DIG.

1951 wurde Dr. Hermann Ertel zum Präsidenten gewählt der auch in diesem Jahr auf Anregung des Auswärtigen Amtes die Vereinigung Deutsch-Italienischer Gesellschaften als Zusammenschluss der zwölf bestehenden Gesellschaften im Bundesgebiet und West-Berlin gründete. Ihm folgte 1953 als Präsident Prof. Dr. phil. Hellmuth Petriconi, ordentlicher Professor für romanische Philologie an der Universität Hamburg. Während dieser Jahre war Artur Binder, Inhaber der Reederei August Bolten, der Geschäftsführer der DIG. Vizepräsident war Dr. phil. Walter Papst von der Universität Hamburg. Bis 1953/54 war die DIG der einzige Verein in Hamburg der sich kulturell mit Italien beschäftigte und Vorträge, Buchausstellungen, Reisen, Filmvorführungen usw. veranstaltete. Die Veranstaltungen fanden teilweise in enger Zusammenarbeit mit der Universität statt. Das änderte sich, als im Herbst 1953 Dr. Marianello Marianelli das Istituto Italiano di Cultura (IIC) gründete. Die Veranstaltungen der DIG fanden nun grösstenteils im IIC und in Zusammenarbeit mit diesem statt. Besonders eng waren die Beziehungen als Cavaliere Charlotte Lude zur Präsidentin der DIG gewählt wurde. Nach der Versetzung von Dr. Marianelli, der auch Vorstandsmitglied der DIG war , trat 1956 Dr.Romeo Moschetti an seiner Stelle. Zu der Zeit war Dr. Alessandro Vigevani Direktor des IIC. 1960 stellte sich Frau Lude nochmals zur Wiederwahl.

Die Clubabende der Gesellschaft fanden ab 1961, in der italienisch katholischen Mission statt, wo ein Raum zur Verfügung gestellt worden war. 1963 wurde Herbert Eckert zum Präsidenten gewählt.  Ende 1964 waren 144 Personen Mitglied der DIG..

Iin den siebziger Jahren war die Zahl der Mitglieder rückläufig. 1979 hatten wir noch ca. 70 Mitglieder und der damalige Präsident wollte unsere Gesellschaft auflösen, was auf erregten Protest stieß. Die Herren Dr. Mommsen, Dr. Schlutius und Dipl. Ing. Schwarztkopff ergriffen die Initiative, einige Mitglieder zu mobilisieren und eine Auflösung zu verhindern. Wolf von Brevern erklärte sich bereit, für eine Übergangszeit, die Präsidentschaft zu übernehmen. Damals war Irmgard Cordes Geschäftsführerin.

Die Gesellschaft erholte sich. Einige Mitglieder die ausgetreten waren, traten wieder ein. Ende 1982 wurde Cavaliere Anita Moschetti-Ehmer zur 1. Vorsitzende und Frau Evelyn Krüger zur 2. Vorsitzende gewählt. Zwei Jahre später hatten wir 122 Mitglieder.

Mitte 1985 legte Frau Cordes ihr Amt nieder und übergab die Leitung der Geschäftsstelle an Frau Cavaliere Gerda Thormann. Bei der Vorstandswahl  Ende 1985 wurde Frau Hanna Jäger zur Vizepräsidentin gewählt. 1988 feierten wir unser 40jähriges Bestehen. Ebenfalls in diesem Jahr traten wir der Societá Dante Alighieri bei, so dass wir seitdem "Societá Dante Alighieri - Deutsch-Italienische Gesellschaft" heißen.

Mit einem Inserat in einer Dresdner Zeitung wurden wir 1990 zu Geburtshelfern der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Dresden. In den 90er Jahren griffen wir eine erfolgreiche Idee der 50er wieder auf, Kulturreisen durchzuführen. So organisierten wir 1993 eine Reise nach Roseto degli Abruzzi, 1994 eine Reise nach Rom, 1996 eine Reise nach Sizilien und 1998 eine nach Apulien. 1998 feierten wir unser 50jähriges Bestehen

Bei den Vorstandswahlen Anfang 2001 wurde Frau Moschetti als Präsidentin bestätigt, Jürgen Mulzer und Dr. Felicitas Graap zu Vizepräsidenten sowie Susanne Mulzer zur Geschäftsführerin gewählt. In diesem Frühjahr hatte die DIG Hamburg etwa 100 Mitglieder.

 

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